Ein Haus mit Geschichte und Zukunft
Ende der 1980er Jahre wurden in den Therapieeinrichtungen der Inneren Mission Frankfurt zunehmend an HIV erkrankte Menschen behandelt. Das AIDS-Virus galt damals als kaum beherrschbar, die Krankheit schritt schnell voran. An ein selbstständiges Leben oder die Rückkehr in den Beruf war oft nicht zu denken.
Damals beschritt die Innere Mission Frankfurt neue, mutige Wege: In Frankfurt-Höchst entstand 1988 eine der ersten Wohn- und Lebensgemeinschaften für HIV-positive Menschen überhaupt. Das Haus wurde der Inneren Mission Frankfurt für diese Arbeit von der Stadt Frankfurt vermacht. Die Bewohnerinnen und Bewohner lebten hier in einem geschützten Rahmen, wurden gepflegt und erfuhren Gemeinschaft und Würde. Für viele von ihnen war dieses Haus bis zuletzt ein Zuhause.
Nun wurde das Gebäude umfassend und behutsam saniert und modernisiert. Bei der Renovierung war es uns besonders wichtig, den Charakter des alten Hauses zu bewahren. Die historische Holzverkleidung im Innenraum sowie die Sandsteinelemente der Fassade blieben erhalten, während Dach, Elektrik und Heizungsleitungen vollständig erneuert wurden. Dazu kamen neue Fußböden, sanierte Bäder und ein Glasfaseranschluss.
Ein Haus mit bewegender Geschichte und einer Zukunft, in der weiterhin viel Gutes geschehen wird.
Wir danken dem Drogenreferat der Stadt Frankfurt für die Unterstützung!
09.02.2026
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